Aktuell

 

Mundartgottesdienst am Pfingstsonntag auf dem Youtube-Kanal und auf Großleinwand in der Kirche um 9:30 Uhr

Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik: "Gottesdienste"


Ab 7. Juni feiern wir wieder Sonntags um 10:00 Uhr einen verkürzten Gottesdienst. Bitte Mund-Nasen-Schutz mitbringen

Hier das Sicherheitskonzept:

Infektionsschutz-Konzept

für Gottesdienste in der evang.-luth. Kirchengemeinde Lichtenau

(Stand: 20.05.2020)

In Artikel 4 des Grundgesetzes heißt es:

„(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“

Der Gottesdienst als wesentlicher Teil der Religionsausübung darf also in keiner Weise eingeschränkt werden. Freiwillig und weil wir aus Liebe einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten wollen, erlegen wir uns für das Feiern von Gottesdiensten folgende Beschränkungen auf:

 

1. Bei der Feier von Gottesdiensten und Andachten wahren wir zwischen den Teilnehmenden in alle Richtungen mindestens 2 Meter Abstand. Daraus bestimmt sich die Höchstzahl von 50 Teilnehmenden am Gottesdienst.
Die Plätze sind gekennzeichnet. Die Emporen wird mit getrenntem Auf und Abgang genutzt.  Hausgemeinschaften dürfen direkt nebeneinander sitzen.  Das Abstandsgebot gilt selbstverständlich auch beim Betreten und Verlassen der Kirche.


2. Für jeden Gottesdienst gibt es ein zweier Team, das mit dem Kirchner in das Sicherheitskonzept eingewiesen ist und dieses freundlich und bestimmt umsetzt.  Dieses Team achtet auf geordnetes Betreten und Verlassen des Gottesdienstraumes, auf offene Türen vor Beginn und nach Ende des Gottesdienstes, auf die Einhaltung der Abstände zwischen den Teilnehmenden zu jeder Zeit vor, im und nach dem Gottesdienst, auf notwendige Desinfektion von Türklinken, auf die Einhaltung der beschlossenen Obergrenze durch freundliche Hinweise und z.B. durch das Aufhängen bzw. Aufstellen eines Schildes etc., wenn die Obergrenze erreicht ist.

3. Gerade in der warmen Jahreszeit kann die Möglichkeit genutzt werden, Gottesdienst im Freien zu feiern. Auch hier wird auf die Einhaltung von Abstandsregeln für Teilnehmende uneingeschränkt geachtet.

Die jeweils aktuell gültige gesetzliche Obergrenze für die Teilnehmerzahl wird eingehalten.

In Freiluftgottesdiensten ist ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern einzuhalten.

 

4. Im Kirchenraum werden keine Gesangbücher aufgelegt.
Reduzierter Gemeindegesang mit Mund-Nase-Bedeckung (Community-Masken) ist möglich.

 

5. Vokal- und Instrumentalchöre kommen sobald es wieder erlaubt ist zum Einsatz, Solisten und kleine Ensembles nur in doppeltem Abstand von mindestens 4 Metern.

 

6. Alle Teilnehmenden tragen eine Mund-Nase-Bedeckung. Beim liturgischen Sprechen und Predigen ist um der Verständlichkeit willen das Tragen der Bedeckung nicht sinnvoll. Ein Abstand des Liturgen zur Gemeinde von 6 Metern wird eingehalten.

 

7. Einlagen werden nur am Ausgang ausschließlich für die eigene Gemeinde eingesammelt (kein Klingelbeutel und keine Kollekte).

 

8. Die Gottesdienstdauer beträgt maximal eine Stunde.

 

9. Abendmahl nur mit Einzelkelchen und ohne Berührung:

- Auch hier gelten selbstverständlich die Abstandsregeln. Austeilende sprechen die Spendeformel für alle zu Beginn, aber nicht beim Austeilen der Hostien.

- Alle am Abendmahl Beteiligten (Mesner oder Zureichende) tragen Mund-Nase-Bedeckung und Einmalhandschuhe, oder haben sich zumindest sichtbar für die Gottesdienstgemeinde vor der Austeilung die Hände desinfiziert. Auch bei der Vorbereitung der Hostien in der Sakristei werden Einmalhandschuhe getragen.

- Es dürfen immer nur sechs Personen zum Altar. Die Mitglieder des Teams weisen die Teilnehmenden an, wann sie aufstehen dürfen

- Die Hostien werden ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand gelegt. Mundkommunion ist ausgeschlossen.

- Es werden Einzelkelche verwendet, die dann auf einem Tisch abgestellte werden, wenn sie ausgetrunken sind.


 

 

Nachricht vom 6. Mai 2020

Warum es in Lichtenau vorerst keine Gottesdienste geben kann:

 

 

 

 

 

Liebe Gemeindeglieder und treue Gottesdienstbesucher!

 

Nach der Ankündigung von staatlicher Seite, dass am 4. Mai wieder Gottesdienste erlaubt sein sollen, haben wir uns alle sehr gefreut.

 

Diese Freude wurde jedoch sehr schnell gedämpft, als die Bedingungen bekannt wurden, unter denen das möglich sein sollte, denn die Landeskirche hat dazu aufgrund der staatlichen Vorgaben folgende Grundsätze erlassen:

 

 

 

Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in Gottesdiensten in der Zeit der Corona-Pandemie und Empfehlungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der ELKB

 


I. Der Kirchenraum und die Wahrung des Abstands

 

  1. Bei der Feier von Gottesdiensten und Andachten wahren wir zwischen den Teilnehmenden in alle Richtungen mindestens 2 Meter Abstand. Daraus bestimmt sich die Höchstzahl  von Teilnehmenden am Gottesdienst. Die Plätze sind gekennzeichnet.

 

Enge Emporen bzw. Emporen mit engen Aufgängen werden nicht genutzt.

 

Hausgemeinschaften dürfen direkt nebeneinander sitzen.

 

Das Abstandsgebot gilt selbstverständlich auch beim Betreten und Verlassen der Kirche.
Zu 1: Der Kirchenvorstand legt – entsprechend der Abstandsregel  –  die Obergrenze für den konkreten Kirchenraum fest. Wir empfehlen auch bei großen Kirchen für die Anfangsphase nicht mehr als 60-80 Teilnehmende.
 (Anmerkung: In Lichtenau wäre das ca. 34 Personen, nur gegen Voranmeldung mit reservierten Plätzen)

 

 

 

  1. Bezogen auf jeden Kirchenraum gibt es ein vom Kirchenvorstand benanntes Team, das in ein konkretes Sicherheitskonzept eingewiesen ist und dieses freundlich und bestimmt umsetzen kann.  Die Hinweise zur Hygiene im ökumenischen Mantel finden Beachtung.
    Zu 2: Dieses Team achtet z.B. auf geordnetes Betreten und Verlassen des Gottesdienstraumes, auf offene Türen vor Beginn und nach Ende des Gottesdienstes, auf die Einhaltung der Abstände zwischen den Teilnehmenden zu jeder Zeit vor, im und nach dem Gottesdienst, auf notwendige Desinfektion von Türklinken, auf die Einhaltung der beschlossenen Obergrenze durch freundliche Hinweise und z.B. durch das Aufhängen  bzw. Aufstellen eines Schildes etc., wenn die Obergrenze erreicht ist.

  2. Es ist sinnvoll, dass in jeder Region zunächst einige Kirchen ausgewählt werden, in denen Gottesdienste gefeiert werden – ggf. auch zu mehreren Zeiten am Sonntag – die räumlich gute Voraussetzungen bieten.
    Zu 3: Wenn doch in kleineren Kirchen Gottesdienst gefeiert werden soll, dann ist besonders darauf zu achten, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

 

 Gerade in der warmen Jahreszeit kann die Möglichkeit genutzt werden, Gottesdienst im Freien zu feiern. Auch hier wird auf die Einhaltung von Abstandsregeln für Teilnehmende uneingeschränkt geachtet. Freiluftgottesdienste mit mehr als 50 Teilnehmenden finden in diesem Sommer nicht statt. Die Einhaltung der Obergrenze wird gewährleistet, in dem die sonst zentralen Gottesdienste dezentral oder zu mehreren Zeiten stattfinden.

 

 II. Maßnahmen während des Gottesdienstes bzw. während der Veranstaltung, die Ansteckung verhindern

 

  1. Im Kirchenraum werden keine Gesangbücher aufgelegt. Reduzierter Gemeindegesang mit Mund-Nase-Bedeckung (Community-Masken) ist möglich. Auf lange Gesänge ist zu verzichten, weil die Mund-Nase-Bedeckung dann keinen zuverlässigen Schutz bietet.
    Zu 1: Lieder zu summen oder auch zu sprechen ist eine sinnvolle Möglichkeit.

 

 

 

  1. Vokal- und Instrumentalchöre kommen nicht zum Einsatz, Solisten und kleine Ensembles nur  in doppeltem Abstand von mindestens 4 Metern. Der Einsatz von Blasinstrumenten ist nicht möglich.

 

 Alle Teilnehmenden tragen eine Mund-Nase-Bedeckung. Beim liturgischen Sprechen und Predigen ist um der Verständlichkeit willen das Tragen der Bedeckung nicht sinnvoll. Ein Abstand zur Gemeinde von ca. 10 Metern ist sinnvoll.

  1. Zu 3:  Damit alle Kommenden teilnehmen können,  ist es eine Hilfe, wenn Gemeinden  Mund-Nase-Bedeckungen (gegen Spende) am Eingang der Kirche bereithalten, die dann auch mit nach Hause genommen werden.

 

 

 

  1. Einlagen werden – ggf. mit bekannt gegebenem geteiltem Verwendungszweck  –  nur am Ausgang eingesammelt (kein Klingelbeutel).

 

 Die Gottesdienstdauer beträgt maximal eine Stunde.

 

 III. Abendmahl nur als Wandelkommunion

 

Wir bitten sehr darum, dass in der ersten Phase des Wiedereinstiegs in gemeinsame Gottesdienste Zurückhaltung bei der Feier des Abendmahls geübt wird, weil hier die Gefahr der Infektion besonders groß ist.

 

Wenn die Feier des Abendmahls für verantwortbar gehalten wird, dann schlagen wir, um Infektionen zu vermeiden, folgende Form vor: 

 

-   Auch hier gelten selbstverständlich die Abstandsregeln. Austeilende sprechen die Spendeformel für alle zu Beginn, aber nicht beim Austeilen der Hostien.

 

-   Alle am Abendmahl Beteiligten (Mesner oder Zureichende) tragen Mund-Nase-Bedeckung und Einmalhandschuhe, oder haben sich zumindest sichtbar für die Gottesdienstgemeinde vor der Austeilung die Hände desinfiziert.  Auch bei der Vorbereitung der Hostien in der Sakristei werden Einmalhandschuhe getragen.

 

-   Die Hostien werden ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand gelegt. Mundkommunion ist ausgeschlossen.

 

-   Auch beim Anstehen werden die Abstandsregeln eingehalten.

 

-   Die Hostie wird erst am eigenen Platz in Ruhe gegessen. 

 

Sollte Wein ausgeteilt werden, so ist dies nur möglich, wenn Einzelkelche in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Sie werden von den am Abendmahl Teilnehmenden selbst genommen und am Sitzplatz getrunken. 

 

 

 

Diese Regeln sind für uns in Lichtenau nicht umsetzbar.

 

Auch deshalb nicht, weil das Landratsamt Ansbach Kirchenvorstandssitzungen verboten hat. So kann sich der Kirchenvorstand nicht treffen, um über die Umsetzung der Regeln und über die Wiederaufnahme der Gottesdienste zu beraten. Solange dieses Verbot besteht, sind wir weitgehend handlungsunfähig. Wir können auch nicht über Gottesdienste im Freien beraten und diese (Sitzplätze, Lautsprecher usw.) organisieren.

 

Das ist bedauerlich und ärgerlich zugleich, aber wir müssen Sie aus den genannten Gründen um Geduld bitten, bis wir wieder Gottesdienste anbieten können.

 

 

 

Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Claus Ebeling

 

 

 

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. (Römer 12,12)


Neu: Unser Youtube-Kanal: "Kirchengemeinde Lichtenau"

https://www.youtube.com/channel/UCUQ1xTJKhIWwwk8Wsy7MtNw 


Dort finden Sie die aktuellen Gottesdienste.

Aber auch gerne hier auf der Homepage unter "Gottesdienste"

http://www.evkili.de/index.php/kirchengemeinde/gottesdienste



Liebe Mitglieder unserer evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Windsbach,

die durch das Corona-Virus ausgelöste Katastrophensituation erschüttert uns alle. Unser Verhalten in der nächsten Zeit erfordert Einschränkungen in vielen Lebensbereichen, Rücksichtnahme und große Vorsicht, damit die Ausbreitung des gefährlichen Virus verlangsamt werden kann. 

Unser Pfarrkapitel folgt den Empfehlungen unserer Kirchenleitung und hat folgende Hinweise für unser kirchliches Leben im Dekanatsbezirk Windsbach erarbeitet:

1)      Öffnungszeiten der Pfarrämter: 

In allen Büros ist zu den üblichen Öffnungszeiten jemand telefonisch oder per Email erreichbar. Publikumsverkehr ist strikt auf seelsorgerliche Ausnahmesituationen begrenzt. 

2)      Telefonische Erreichbarkeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger ist zu jeder Zeit gegeben. Bitte rufen Sie in Ihrem Pfarramt an. Entweder ist gleich jemand am Apparat oder ein Anrufbeantworter teilt Ihnen mit, unter welcher Nummer Sie jemanden erreichen können. Wenn Sie Fragen haben, Zuspruch brauchen oder wenn Hilfe in irgendeiner Form benötigt wird: Wir sind für Sie da! Daneben weisen wir auch auf die Telefonseelsorge hin: Tel. 08001110111. 

3)      Trauerfall: Erdbestattungen finden statt, mit folgenden Einschränkungen: nur im engeren Familien- und Freundeskreis, nur im Freien. Es finden nur kurze liturgische Handlungen (Lesung, Gebet, Vaterunser) statt, keine Trauergottesdienste. Instrumentalmusik ist möglich, gemeinsames Singen unterbleibt wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr. Urnenbeisetzungen werden nach Möglichkeit aufgeschoben. Wenn Angehörige dies ausdrücklich wünschen, finden Urnenbeisetzungen in gleicher Weise statt wie die Erdbestattungen. 

4)      Taufen und Trauungen werden verschoben, ebenso die Konfirmationen (für Lichtenau fällt die Entscheidung über eine Verschiebung am 13.4.),  wobei in die alternative Terminfindung zu gegebener Zeit natürlich die Eltern und die Kirchenvorstände einbezogen werden. 

5)      Alle Gruppen, Kreise, Kirchen- und Posaunenchöre, Konfirmandenunterricht und Veranstaltungen und Konzerte entfallen, wegen der hohen Ansteckungsgefahr bei Versammlungen. 

6)      Gottesdienste werden bis auf weiteres ausgesetzt. Wir weisen darauf hin, dass an jedem Sonntagvormittag im ZDF ein Fernsehgottesdienst ausgestrahlt wird, sowie im Rundfunk (Bayern 1) um 10.00 Uhr eine Radioandacht. Ebenso verweisen wir auf das Programm von BibelTV und ERF . Wir bitten Sie, in der Zeit der Krise auf diese Möglichkeiten auszuweichen. Auch wir werden in diesem Bereich weitere eigene Formate entwickeln. Beachten Sie dazu die Informationen auf der Dekanatshomepage. 

7)      Die Kirchen bleiben offen, hier ist täglich die Möglichkeit zum persönlichen Gebet gegeben. Wenn die Glocken läuten, kann jeder auch von zuhause aus beten.  

8)      Auf unserer Homepage finden Sie im Internet unter www.dekanat-windsbach.de aktuelle Informationen; außerdem regelmäßig eine Andacht über ein Bibelwort, dazu ein Lied und ein Gebet. Sie wollen Trost und Zuversicht aus Gottes Wort schenken und darin erinnern, dass wir an Sie denken und für Sie beten. 

9)      Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft: Hier gelten die Maßnahmen, die von staatlicher Seite her angeordnet sind. 

10)   Kontakt halten: Über die Medien – also:  Telefon, e-mail, whatsapp-Gruppen,  virtuelle Konferenzen sowie die Homepage des Dekanatsbezirkes – bleiben die Haupt- und Ehrenamtlichen der Kirchengemeinden untereinander und mit möglichst vielen Gemeindemitgliedern in Kontakt. 

11)   Praktische Hilfe: bitte melden Sie sich telefonisch in Ihrem Pfarramt, wenn Sie praktische Hilfe, z.B. im Blick auf Einkäufe, benötigen. 

12)   Wichtig: Wir sind für Sie da! Wenden Sie sich mit Ihren Anliegen an Ihre Pfarrerin/Ihren Pfarrer.

 

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim. 1, 7)

 

Wir grüßen Sie alle ganz herzlich, bleiben Sie behütet und gesund!

Ihr Dekan Klaus Schlicker 

mit dem gesamten Pfarrkapitel im Dekanat Windsbach